Übergabe des Aussichtspunktes Leuchtberghalle


Bei klarem, kühlen Juniwetter  treffen sich die Freunde mit Ihren Damen teils auch mit weiteren Familienangehörigen gegen 11.00 Uhr vormittags auf dem geschichtsträchtigen Platz der neu freigelegten Terrasse der ehemaligen Leuchtberghalle. Viele weitere Bürger  aus Eschwege und Umgebung, diverse  Gäste,  hohe Stadtverordnete, wie der Bürgermeister und der erste Stadtrat,  aber auch viele  der fleißigen  Helfershelfer, die dieses Projekt zustande  gebracht hatten,  waren  anwesend.

Unser Präsident  konnte ein außergewöhnliches Gemeindienstprojekt in die Obhut  der Stadt Eschwege  übergeben.

In der Zeit von 1876  bis  1976  hatten  viele Wanderer Rast  in der Leuchtberghalle gemacht. Alte Eschweger  berichten,  wie herrlich  dieser gen Osten  gerichtete und etwas von der Sonne  verschonte Platz,  von den Mitbürgern  angenommen wurde;  aber 1976 gab es keinen weiteren Pächter mehr,  das Haus  verfiel,  die  Natur  überwucherte  die hübsche  Terrasse.

Unser Präsident, ein  alter Eschweger,  liebt  diesen Platz  und stieß auf  positive Zustimmung,  bei Freunden , Bekannten  und bei der Stadtverwaltung,  diesen  verwilderten, verbuschten und  bewachsenen alten  Aussichtspunkt  wieder  frei zu legen.

Gesagt ,... getan:
In seiner Ansprache  bedankte  sich unser Präsident bei Frd. Kreißler,  für dessen Ideen und Planungen, mit denen er einen großen Anteil  zum Gelingen  beitrug. Frd. Kreißler hatte  einen sehr informativen  Katalog  ausgelegt, der   dem Betrachter  aufzeigte ,  aus  welch  verwildertem „Urwald“  dieser nun so hübsche Platz  neu entstanden war.

Frd. Rohrbach als Forstamtsleiter  von Hessenforst  ließ  fachkundig  die Fläche  freilegen; aus ökologischen Gründen wurden zunächst  nicht  alle Bäume  gefällt  Im kommenden  Herbst  und Winter sollen aber weitere , heute  die Sicht noch  beeinträchtigende  Bäume,  gefällt  werden, die dann den Blick  über die Werraauen  zum Schloss Wolfsbrunnen , bis  hin zum Hülfensberg  freigeben werden.

Der Präsident  erwähnte  u.a. die Frde. Russek, Bommhardt, , die Werralandwerk-stätten mit Frd. Hoßbach, die Fa. Schäfer Metallbau für das  hübsche  Geländer, und  diverse  weitere  Mitstreiter,  die diesen schönen Aussichtspunkt  so haben  ent-stehen lassen, wie er sich den vielen Besuchern  nun zeigt.

Wie immer steckt im Detail  viel mehr  an Arbeitstaufwand,  als vorher ange-nommen, aber es hatte sich  gelohnt.

Besonders  Frd. Bommhardt   sollte  hier noch  erwähnt  werden,  der mit seinen „Mannen“  auf diesem historischen Grund   mit  feinstfühliger  Baggerschaufel alles  freigelegt und planiert hatte.  Allen  beteiligten  Helfern wurde  herzlich  gedankt.

Unser Club  hat nach Übergabe  des  Glockenspiels  nun  noch  einen  sehr schönen zusätzlichen Mosaikstein im Rahmen der weiteren Entwicklung  des Fremden-verkehrs von Eschwege beigetragen.

Zum Schluß seiner Ansprache enthüllte  unser Präsident  eine sehr hübsch  gravierte  Tafel,  die  eine Abbildung  der  Leuchtberghalle  und die nachstehende  Inschrift  zeigt, die Präs. Bartholomäus verlas:

**  Im Jahr  des 100-jährigen Geburtstages von Rotary International übergibt der Rotary Club Eschwege diesen mit der Geschichte Eschweges eng verbundenen Aussichtspunkt mit Blick auf das Werratal  den Bürgern  der Stadt und den Besuchern aus nah und fern.

An diesem Ort hat von 1876  bis 1976  die Leuchtberghalle  die Wanderer zur Rast  geladen und dem Leben der Eschweger  Vereine  Raum  geboten.

Ein  Teil  der historischen Terrasse wurde freigelegt und dient nunmehr dem neu angelegten Sitzplatz  „ Werratalblick “  als  schützender Rahmen

 ROTARY CLUB ESCHWEGE      Juni 2005  **

In seiner  herzlichen Art dankte Bürgermeister Zick dem Präsidenten für seine Idee und uns  Rotariern  für dieses  weitere   Geschenk (in  Ergänzung zu dem Glockenspiel)  an die Stadt . Er versprach  die Wege verbessern zu lassen und   eine neue  Beschilderung zu veranlassen, die auf diesen herrlichen  Platz verweist.

Frd. Hartmann hatte  vorgesorgt ....  ein Zelt  „für alle Fälle“ war aufgestellt, musste  nicht  genutzt werden....
köstliche  Canapées, herrliche  Getränke,  fröhliches  gemütliches  Beisammensein, so war es  und  so soll es  wieder  in der Zukunft   auf diesem  historischen Platz  sein.

Ein großer Dank geht  von uns Freunden  an alle, die  hier ganz persönlich  mitgewirkt  hatten. 

Einen besonderen  und würdigen  Tag , vor dem Hintergrund des 100. Geburtstages  von  Rotary durften wir Freunde  verleben. Unser Dank gilt  dem Präsidentenehepaar Gabi und Ernst Bartholomäus und ihrem Team.

Fotos Übergabe Aussichtspunkt Leuchtberghalle

Impressum